Mentoring

 

Was ist Mentoring?

Eine erfahrene Person (Mentor/ -in) gibt fachliches Wissen und Erfahrungswissen an eine noch eher unerfahrenere Person (Mentee) weiter.

Ziel ist es, den oder die Mentee bei der persönlichen und beruflichen Entwicklungen zu unterstützen.

 

Bei hr_integrate sind die alle Mentoren/ -innen erfahrene Personalmanager, die Geflüchteten bei der beruflichen Integration helfen.

 

 

Beschreibung der Zusammenarbeit zwischen HR-Profi und Geflüchtetem/r (Mentoring)

 

Das Mentoring zwischen HR-Profi (Mentor/in) und Geflüchtetem/r (Mentee) soll zügig und effizient ablaufen.

Um dies zu erreichen, ist es wichtig zu klären, wer welche Aufgabe hat.

 

In dieser Ablaufbeschreibung sind die Aufgaben

des/der HR-Professional/s in grüner Hintergrundfarbe gekennzeichnet.

des/ der Geflüchteten in orangener Hintergrundfarbe gekennzeichnet.

 

Wichtig ist, dass beide Seiten sich gegenseitig unterstützen und vertrauensvoll zusammenarbeiten!

 

Zur Unterstützung beim Mentoring:

Leitfaden, Fit fürs Bewerben für Geflüchtete [PDF-Download]

 

Geflüchtete/r bzw. hri-Mentor/in nehmen per eMail Kontakt auf. Mails bzw. Anfragen sollten innerhalb von ca. drei Arbeitstagen beantwortet werden.

Erstes Gespräch/ (am besten) persönliches Treffen: Kennenlernen, Vertrauen aufbauen, gegenseitige Erwartungen besprechen, hri-Mentor/in und hri-Mentee entscheiden, ob Kontakt weitergeführt wird.

nein

hri-Mentor/in und hri-Mentee suchen bei hr_integrate weiter nach einem/r hri-Mentor/in bzw. hri-Mentee.

ja

Start der Zusammenarbeit! Viel Erfolg und eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit!

Erhebung der Kompetenzen (fachliche, soziale, methodische, sprachliche)

Falls gewünscht mit Bertelsmann-Kompetenzkarten (Papierkarten – mehr Information) oder mit CAIDANCE-R – online-Tool.

Bitte ggf. Kontakt mit hr_integrate aufnehmen.

Erstellung eines schriftlichen Kompetenzprofil.

Ermittlung der beruflichen Wünsche und Ziele und Erstellung eines schriftlichen Bewerberprofils

 

Hinweis

Möglicherweise ist psychologisch-therapeutische Betreuung erforderlich. Bitte dann eine/n Experten/in einschalten. Weitere Informationen hier.

Anmerkung

Die nachfolgend aufgeführten Arbeitsschritte können, falls sinnvoll, parallel zu letztgenannten Schritten abgearbeitet werden.

 

Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen für eine Anstellung in Deutschland

(unbefristetes Arbeitsverhältnis, befristetes Arbeitsverhältnis , Praktikum o.ä.)

 

Sind die gesetzlichen Grundlagen gegeben?

HINWEIS! Bitte - zur Vermeidung vermeidbarer Fehler - beachten:
Bitte die Anerkennung von Zeugnissen nur mit Hilfe professioneller Beratungsstellen
(z.B. Informationsportal der Bundesregierung - Anerkennung in Deutschland) durchführen!

 

nein

Aktivitäten zur Erlangung der rechtlichen Voraussetzungen

ja

Hinterlegen des Bewerberprofils bei z.B. www.workeer.de, Social Media-Portale (z.B. LinkedIn, Facebook), Jobportale

Erstellung von Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf mit Foto, Motivationsschreiben)

Auswahl und aktive Ansprache potenzieller Arbeitgeber per E-Mail, Brief, Social Media, Telefon oder persönlich

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und evtl. Begleitung zum Gespräch

Weitere Hinweise
  • über üblichen Ablauf eines Vorstellungsgesprächs informieren
  • evtl. Vorstellungsgespräch in ‚Rollenspiel‘ ausprobieren

Ggf. Informationsbedarf des potenziellen Arbeitgebers zur möglichen Beschäftigung/ Praktikum klären (je nach Situation vor oder nach dem Vorstellungsgespräch)

Weitere Hinweise

Mögliche Formulierungen

  • Bei ihnen hat sich Herr/ Frau XXX beworben; ich begleite Herr/ Frau XXX als Mentor und unterstütze ihn/ sie bei der Stellensuche.
  • Sicherlich prüfen sie jede Bewerbung sehr sorgsam, die bei ihnen eingeht. Ich möchte ihnen gerne die Bewerbung von Herrn/ Frau XXX besonders ans Herz legen...
  • Ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie die Bewerbung von Herrn/ Frau XXX besonders prüfen; Herrn/ Frau XXX ist sehr erfahren in...
  • Ich bin gespannt, was sie zu dem Kandidaten/ der Kandidatin denken.

Bei Beschäftigungszusage: Gespräch mit verantwortlichen Personen im Unternehmen (Fachvorgesetzte, Personalabteilung, Disziplinarvorgesetzte) vor Aufnahme der Beschäftigung; am besten mit, evtl. auch ohne Mentee

Nach Beschäftigungsbeginn mit Mentee und mit Ansprechpartner im Unternehmen

  • in den ersten beiden Beschäftigungsmonaten: Ungefähr wöchentlicher Kontakt.
  • im 3. und 4. Beschäftigungsmonat: Ca. alle 14 Tage Kontakt
  • Anschließend: Kontakt gem. Bedarf
Unterstützt von:
kyboshr works_personalwerkKlaus BuschmannChangeX - IN DIE ZUKUNFT DENKEN